Watts-Mueller und Müller Opladen stellen neue 3D Software für CNC-Bearbeitung auf FABTECH 2019 vor
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Digitalisierung und Industrie 4.0 bei MÜLLER OPLADEN
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Rohrbearbeitung mit Plasma- oder Autogen-Verfahren?

Bei den 3D-Profilbrennschneidmaschinen von MÜLLER OPLADEN kommen  Plasma- und Autogen-Verfahren zum Einsatz. Wo sind die Vorteile zu sehen?

Geschäftsführer Ralf Hamacher: „Um im Stahlkonstruktionsbau dickwandige Rohre bis 150 mm zu schneiden – beispielsweise im Offshorebereich beim Öl- und Gasplattformenbau, bei Windkraftanlagen sowie im Stahlbau - ist das Autogen-Verfahren bestens geeignet: Es ist einfach in der Anwendung und kostengünstig. Außerdem: Wenn ich einen Brenner-Neigungswinkel von deutlich unter 45 Grad und einen Kippwinkel von 70 Grad benötige, ist das rein physikalisch mit dem Plasma-Verfahren überhaupt nicht zu machen.

Bei eher dünnwandigeren Rohren bis 60 mm setzen wir auf das Plasma-Verfahren: Die Schneidgeschwindigkeiten sind höher, die Schnittqualitäten besser und die Nähte sauberer. Bei Materialien wie Edelstahl kommt nur Plasma in Frage – z.B. bei der Lebensmittel-Produktionsanlagen. Bei den Verbrauchskosten liegt das Plasmaverfahren deutlich höher, weil Kathoden, Düsen usw. einen deutlich höheren Verschleißumsatz haben. Außerdem benötigt Plasma zum Teil teurere Gase und Absaugvorrichtungen mit Filtern.“

Sprechen Sie mit MÜLLER OPLADEN über das optimale Verfahren für Ihre Anwendung!

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